Zivilschützer sicherten Fasnachts-Umzugsstrecke

Rund 70 Zivilschützer sicherten am vergangenen Samstag und Sonntag an der Thuner Fasnacht die Umzugsstrecke. Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Thunplus sorgte so für mehr Sicherheit der Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Umzugsstrecke.

Vor einigen Jahren starb in Basel ein Kind, als es unter einen Fasnachtswagen geriet. Damit sich diese Tragödie in Thun nicht wiederholt, suchte das Fasnachts-OK, der sogenannte „Gringrat“, die Zusammenarbeit mit der ZSO Thunplus. An der Fasnacht vom vergangenen Wochenende standen deren Angehörige nun zum wiederholten Mal an diesem Grossanlass im Einsatz.

Jeweils kurz vor den beiden Umzügen sperrten die rund 70 Zivilschützer im Bälliz die Strecke mit Lasierband ab und sorgten dafür, dass die Kinder, aber auch unvorsichtige Erwachsene, einen sicheren Abstand zu den Sujet-Wagen einhielten. „Leider gab es dennoch einige Unvernünftige, die unsere Hinweise ignorierten und den Wagen gefährlich nahe kamen. Vor allem am Samstag, als die Strassen äusserst glatt waren, begaben sich einige Personen damit in unnötige Gefahr“, meinte Einsatzleiter Matthias Hug. „Das Gros der Zuschauer hielt aber einen genügenden Sicherheitsabstand ein und genoss das farbenfrohe Spektakel einen Meter weiter hinten nicht minder.“

Zivilschützer sorgten für die Sicherheit entlang der Thuner Fasnachtsstrecke

Auskünfte an Redaktionen:

Susanna Ernst, Chefin Zivilschutzamt; Kdt ZSO Thunplus; Tel 079 340 93 68

Thun, 2. Februar 2010