Bitte Tauben nicht füttern!

Während der Sommermonate nimmt die Taubenpopulation in der Stadt Thun wieder zu. Mit ein Grund dafür: Herumliegende Fast-Food-Reste und eine exzessive Fütterung durch Passantinnen und Passanten führen zu einer unerwünschten Überpopulation. Das Gewerbeinspektorat ruft die Bevölkerung deshalb einmal mehr auf, die Tauben nicht zu füttern.

Trotz zahlreichen Aufrufen in der Tagespresse in den Medien und auf Plakaten füttern Passantinnen und Passanten in der Stadt Thun die Tauben nach wie vor. Was gut gemeint ist, bewirkt genau das Gegenteil: Durch die Überpopulation - eine Folge des übermässigen Nahrungsangebotes - findet keine natürliche Regulation mehr statt. Weitere Konsequenzen sind Krankheiten und überbelegte Nistplätze. Im Weiteren werden Liegenschaften, Strassen und Plätze durch den Taubenkot verunreinigt.

Wiederholter Aufruf

Das städtische Gewerbeinspektorat versucht seit Jahren, den Taubenbestand in Zusammenarbeit mit Fachleuten zu regulieren. Die Erfolge sind bisher bescheiden, deshalb noch einmal der Aufruf an die Bevölkerung: Verzichten Sie auf das Füttern von Tauben! Es ist falsch verstandene Tierliebe.

Auskünfte an die Redaktionen

Reto Keller, Gewerbeinspektor, Tel. 033 225 84 90
oder 079 311 12 60

Thun, 16. Juli 2010