Schlossberg soll zugänglich bleiben, Schlossmuseum wird einbezogen

Die Verhandlungen der Stadt Thun mit einem Investor für die künftige Nutzung der Schlossberg-Liegenschaften gehen in eine weitere Runde. In wesentlichen Fragen bestanden noch Differenzen. Diese konnten zwar anlässlich der jüngsten Verhandlungen von letzter Woche ausgeräumt werden, doch muss der Entwurf des Baurechtsvertrages überarbeitet und neu diskutiert werden. Dabei ist aber klar und auch vom potenziellen Partner erwünscht, dass der Schlossberg der Öffentlichkeit auch weiterhin zugänglich bleiben soll und gemeinsam mit der Stiftung Schlossmuseum Lösungen gesucht werden, wie deren Bedürfnisse in das Gesamtkonzept aufgenommen werden können. So lange der definitive Vertrag nicht unterschrieben ist, können weiterhin keine Details bekannt gegeben werden.

Die Liegenschaften auf dem Thuner Schlossberg - mit Ausnahme des mittelalterlichen Donjons und des Schlosshofes - sollen neu genutzt und belebt werden, sei es touristisch, kulturell, sozial oder zum Wohnen: Dafür hatten drei potenzielle Partner bei der Stadt Thun Interesse angemeldet. Alle unterbreiteten interessante und realisierbare Vorschläge. Der Gemeinderat favorisierte ein Projekt und führt mit dessen Urheber seit Ende 2009 Verhandlungen. Die beiden andern Interessenten kämen dann zum Zuge, wenn keine Einigung zustande käme.

Auskünfte an die Redaktionen

Jolanda Moser, Vorsteherin der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 033 225 83 33

Thun, 20. Juli 2010