"Suldtalgespräche": Stabile Aussichten

Die RUAG hat mit Bundesparlamentariern des Berner Oberlandes und den Thuner Stadtbehörden an den 18. sogenannten Suldtalgesprächen Lage und Zukunft des Technologiekonzerns und seiner Thuner Industrieunternehmungen erörtert. Im Zentrum des Interesses stand die Weiterentwicklung, vor allem vor dem Hintergrund einer weiteren Internationalisierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns und auch seiner Thuner Produktionsgesellschaften. Insgesamt zeigte sich die RUAG optimistisch. Sie will sowohl das Investitionsvolumen wie auch die Zahl der Lernenden aufrecht erhalten.

Ein weiteres Mal hat die als "Suldtalgespräche" bekannte alljährliche Informations- und Diskussionsrunde zur Lage und den Perspektiven der RUAG im Berner Oberland stattgefunden, diesmal ausnahmsweise nicht am Originalschauplatz im Suldtal, sondern im Thuner Rathaus. Das zum letzten Mal vom Thuner Stadtpräsidenten Hans-Ueli von Allmen geleitete Treffen führte eine von Konzern-Chef (CEO) Lukas Braunschweiler angeführte Delegation der RUAG mit Berner Oberländer Bundespolitikern und einer Abordnung der Thuner Stadtbehörden zusammen. Als nationale Parlamentarier nahmen die Thuner National- und Gemeinderätin Ursula Haller sowie die Nationalräte Adrian Amstutz und Erich von Siebenthal teil. Als Kantonsvertreter dabei war beco-Chef Adrian Studer. Die Unternehmensvertreter orientierten über die aktuelle Situation im Gesamt-Konzern und in den Thuner Betriebsgesellschaften, die mittelfristigen Geschäftsaussichten sowie die Hintergründe der für Thun besonders wichtigen unternehmerischen Massnahmen.

Die Geschäfts- und Beschäftigungslage gestaltet sich im laufenden Jahr bei den Thuner Betriebsgesellschaften an sich erfreulich, und auch die kürzer- und mittelfristigen Aussichten sind im Grossen und Ganzen gut zu bewerten. RUAG ordnet das Defence-Geschäft neu, indem die Divisionen RUAG Electronics und RUAG Land Systems per 1.1.2011 zur Division RUAG Defence unter Leitung von Urs Breitmeier zusammengeführt werden. Beide Divisionen sind bereits heute in denselben Märkten tätig. Dabei unterstrich die RUAG neben der zwar laufend abnehmenden, aber nach wie vor hohen Bedeutung der Aufträge der Schweizer Armee vor allem auch die entscheidende Rolle der weiter wachsenden Internationalisierung.

Speziell im Kleinkaliberbereich der RUAG Ammotec stellt die RUAG fest, dass Aufträge vereinzelt zeitlich hinausgeschoben oder bestehende Optionen nicht eingelöst werden. Dies hat auch mit den Folgen der Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte zu tun. Darauf reagiert RUAG mit der Reduktion der Schichten und dem Abbau von Temporärmitarbeitenden.

Insgesamt zeigt sich die Konzernleitung optimistisch, dass sich die RUAG-Betriebe im Berner Oberland in den nächsten Jahren zufriedenstellend behaupten werden. Sie ist daher willens, sowohl das Investitionsvolumen als auch die Zahl der Lernenden aufrecht zu erhalten.

Die Bundesparlamentarier würdigten ihrerseits den hohen Wert der zahlreichen attraktiven Arbeitsplätze von RUAG im Berner Oberland und äusserten sich entschlossen, die Unternehmung im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf der politischen Ebene zu unterstützen.

Die Anwesenden würdigten den Wert der offen geführten Aussprache als sehr positiv und erachteten eine Fortsetzung der Gespräche auch mit der Perspektive des Wechsels im Thuner Stadtpräsidium als grundsätzlich wünschbar.

Auskünfte an die Redaktionen:

·       Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen
Tel. 033 225 82 15

·       Christiane Schneider, Leiterin Kommunikation , RUAG Holding, Tel. 031 376 64 50

 

Thun, 23. November 2010