Zwieselberg und Thun: Erste Kontakte für mögliche Fusion

Nachdem das grössere Fusionsprojekt im Thuner Westamt sistiert worden ist, will der Gemeinderat von Zwieselberg nun einen möglichen Anschluss an die Stadt Thun näher prüfen. Bevor ein eigentliches Fusionsprojekt gestartet wird, finden erste Sondierungsgespräche in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe statt.

Bekanntlich ist das Fusionsprojekt von 12 Gemeinden im Westamt sistiert worden. Der Zwieselberger Gemeinderat ist inzwischen an die Behörden der Stadt Thun herangetreten mit dem Wunsch, eine allfällige Fusion zwischen Zwieselberg und Thun näher abzuklären.

In Thun ist der Gemeinderat bisher betreffend Fusionen mit umliegenden Gemeinden nicht selber aktiv geworden, ist jedoch jederzeit offen, solche näher zu prüfen, wenn eine Gemeinde an ihn herantreten sollte. Mit Zwieselberg ist dies nun der Fall. Die Situation ist insofern etwas speziell, als eine im Verhältnis recht kleine Gemeinde mit dem "grossen" Thun fusionieren würde.

Gemeinsame Arbeitsgruppe

Bevor ein eigentliches Fusionsprojekt gestartet wird, soll in einer ersten Phase vorerst anhand von einigen zentralen Punkten geprüft werden, ob ein eigentliches Fusionsprojekt überhaupt gestartet werden soll. Dazu ist eine kleine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Mitgliedern von Gemeinderat und Verwaltung beider Gemeinden eingesetzt worden, welche in den nächsten Monaten regelmässig zusammentritt und im nächsten Jahr den beiden Gemeinderäten einen Bericht für weitere Entscheide unterbreitet.

Für Thun wäre eine allfällige Fusion mit Zwieselberg nach bald hundert Jahren die erste Gebietserweiterung seit der Fusion mit Goldiwil im Jahr 1913.

Auskünfte an die Redaktionen

Ueli Zurbuchen, Gemeindepräsident von Zwieselberg,
Tel. 033 657 20 65 - bitte Rückruf verlangen

Marius Mauron, Ratssekretär Gemeinderat/Chef Rechtsdienst,
Tel 033 225 89 23

Thun, 25. November 2010