Kinderspielplätze werden neuen Normen angepasst

In der Stadt Thun entsprechen die meisten öffentlichen Spielplätze und Spielgeräte in Parks und Anlagen sowie bei manchen Schulanlagen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorgaben: Sie erfüllen trotz ihres guten Zustandes die auch in der Schweiz geltenden EU-Normen nicht. Die Mängel werden nun bis Ende 2015 behoben. Einige Spielplätze müssen deshalb während den Sanierungsarbeiten geschlossen werden.

 

Fehlender Fallschutz, Fallräume mit Hindernissen, ungenügende Sicherheitsabstände, Körperklemmstellen, Halsfangstellen, nicht konforme Geländer und Brüstungen: Diese Mängel stellte der Sicherheitsdelegierte der Stadt Thun anlässlich seiner Inspektionen sowohl auf öffentlichen Spielplätzen in Pärken wie auch bei Schulanlagen fest. Die öffentlich zugänglichen Spielplätze und Geräte erfüllen eine seit 1. September 2008 auch für die Schweiz geltende europäische Norm nicht mehr. Deshalb haben nun bei jenen Anlagen, bei denen der Handlungsbedarf klar ist, erste Anpassungsarbeiten begonnen. Insgesamt sollen die 33 Spielplätze bei Schulen und Kindergärten sowie die 12 öffentlichen Spielplätze in Pärken, Anlagen und Freibädern bis Ende 2015 gemäss einem detaillierten Aktionsplan an die Sicherheitsnormen angepasst werden.

Während dieser Arbeiten, die unter der Aufsicht des Sicherheitsdelegierten Toni Zimmermann durch das Amt für Stadtliegenschaften erfolgen, werden die Spielplätze und -Geräte teilweise geschlossen bzw. unbenutzbar sein. Entsprechende Anschriften vor Ort weisen darauf hin. Die Stadt Thun dankt für das Verständnis.

 

Mit dem Ziel, den Kindern in der Stadt Thun weiterhin konforme, sichere und attraktive Spielplätze zur Verfügung zu stellen, hatte der Gemeinderat 2010 einen gebundenen Kredit von 0,6 Mio. Franken bewilligt.

 

Auskünfte an die Redaktionen

·       Toni Zimmermann, Sicherheitsdelegierter, Tel. 033 225 83 60

 

Thun, 19. Mai 2011