Sanierung Kreisel Guisanplatz

Der Guisanplatz zeigte beträchtliche Belagsschäden und wies funktionale Mängel auf. Sein Radius war für den Schwerverkehr und namentlich für die Gelenkbusse der STI zu klein. Ausserdem war die zweispurige Zufahrt auf der Allmendstrasse nicht zweckmässig. Denn die Rechtsabbiegespur für den Busverkehr war so schmal, dass die STI-Busse mit ihrem ausschwenkenden Heck nicht an wartenden Fahrzeugen auf der mittleren Fahrspur vorbei fahren konnten. Weiter war diese doppelspurige Zufahrt eine potenzielle Gefahrenstelle für den Veloverkehr.   

Während den Sommerferien 2017 wurde der Guisanplatz saniert. Die Bauarbeiten begannen am 10. Juli und wurden mit dem Einbau der Deckbeläge am Wochenende vom 5./6. August 2017 abgeschlossen. Um die Bauarbeiten in der kurzen Bauzeit von vier Wochen abschliessen zu können, wurde der Kreisel für den Autoverkehr teilweise gesperrt und der Verkehr im Einbahnregime durch die Thuner Innenstadt geführt. Die Verkehrsführung während den Bauarbeiten entsprach in weiten Teilen dem Einbahnverkehr, der als Begleitmassnahme zum Bypass Thun Nord vorgesehen ist.        

Der Kreisel erhält eine normgerechte Grösse von 26 Meter Durchmesser mit einer Fahrbahnbreite von 5.5 Metern. Mit dem 2.5 Meter breiten Innenring ist der Kreisel für Gelenkbusse und grosse Lastwagen problemlos befahrbar. Die Kreiselmitte wird begrünt. Ausserdem nutzt die Stadt Thun die Sanierung des Guisanplatzes dazu, die angrenzende Bushaltestelle «Allmendstrasse stadtauswärts» gemäss dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) behindertengerecht auszugestalten.