Erster Wohnblock der Siedlung Jägerweg-Schützenweg wird im März 2020 rückgebaut

Die fünf Wohnblocks der städtischen Siedlung Jägerweg-Schützenweg sind in einem sehr schlechten Zustand und zum Teil nicht mehr bewohnbar. Im Zuge der geplanten Entwicklung des Areals Freistatt wird die Gemeindesiedlung durch eine neue Überbauung ersetzt. Der Rückbau des ersten Wohnblocks erfolgt im März 2020.

Die fünf Wohnblocks der 1943 erbauten Gemeindesiedlung Jägerweg-Schützenweg sind in einem sehr schlechten Zustand. Frei gewordene Wohnungen hat die Stadt deshalb seit längerer Zeit nicht mehr vermietet. Rund die Hälfte der 30 Wohnungen ist nicht mehr bewohnbar. Gebäude, deren Leerstand über 50 Prozent ansteigt, werden durch Umplatzierungen ganz geleert und zurückgebaut. Der erste Wohnblock am Schützenweg 25 wird voraussichtlich im März 2020 abgebrochen. An der Stelle entsteht bis zur neuen Überbauung Freistatt eine Magerwiese.

Neue Siedlung Freistatt geplant
Bis auf eine Wohnung ist das Gebäude am Schützenweg 25 bereits leer. Der letzte befristete Mietvertrag läuft im Dezember 2019 aus. Die Mieterinnen und Mieter haben alle einen Ersatz gefunden. Die verbleibenden vier Wohnblocks der Siedlung Jägerweg-Schützenweg werden bis spätestens 2024 ebenfalls schrittweise rückgebaut. Der Perimeter ist Teil des Areals Freistatt, auf dem eine qualitätsvolle neue Siedlungsentwicklung nach innen geplant ist. Der Thuner Stadtrat hat die entsprechende Zonenplanänderung für die nachhaltige Quartierentwicklung im Sommer 2019 genehmigt. Die Unterlagen wurden dem Kanton zur Genehmigung eingereicht. Es ist vorgesehen, im Jahr 2021 einen Architekturwettbewerb durchzuführen. Der Baustart der ersten Etappe kann frühestens 2023 erfolgen.