Der Ausschiesset findet mit deutlich reduziertem Programm statt

Aufgrund der Coronapandemie kann der Ausschiesset in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Anlässe mit mehr als 1000 Personen sind bis Ende September verboten. Auf die Umzüge und weitere öffentliche Programmpunkte muss verzichtet werden. Der Gemeinderat hat jedoch einem reduzierten Programm für die Kadetten zugestimmt.

Am 12. August hat der Bundesrat das Verbot für Anlässe mit mehr als 1000 Personen bis Ende September verlängert. «Schweren Herzens müssen wir in diesem Jahr auf die öffentlichen Veranstaltungen am Ausschiesset verzichten. Eine Durchführung wäre auch ohne den aktuellsten Entscheid des Bundesrates unverantwortlich gewesen», sagt Christoph Nydegger, Präsident der Kadettenkommission. Folgende Veranstaltungen finden deshalb nicht statt: Umzüge, öffentlicher Auftritt Fulehung, Konzerte in der Stadt, Zapfenstreich, Tagwache, Ehemaligen-Ball, Fulitour und diverse Leiter-Anlässe. «Auch der Gemeinderat bedauert es sehr, dass das Thuner Volksfest heuer nicht im gewohnten Rahmen stattfinden kann. Zum Glück können wir wenigstens den Kadetten einige Programmpunkte und damit einen gebührenden Abschluss ihres Kadettenjahres ermöglichen», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz.

Reduziertes Programm für Kadetten
Zuhanden des Gemeinderats erarbeitete die Kadettenkommission ein reduziertes Programm für die Kadetten mit entsprechenden Schutzmassnahmen. «Das Szenario ist gut durchdacht und schlüssig, so dass wir ihm zustimmen konnten», so Stadtpräsident Raphael Lanz. Die Kadettenanlässe finden grundsätzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. «Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und hoffen auf ein schönes Volksfest im nächsten Jahr», so Christoph Nydegger.