Brahmsrösi: Ab 21. September drittes Teilprojekt

Als dritter Künstler wird Reto Steiner aus Frutigen am Ort des "Brahmsrösi" am Brahmsquai die temporäre Kunstaktion fortsetzen. Als erster Künstler setzte Christoph Gugger einen subtilen Farbakzent in der Blumenrabatte rund um den Sockel. Nach ihm führte Angela Wittwer auf dem Sockel mit drei Frauen Gespräche, deren Ausgangspunkt ein spontaner und unveröffentlichter Satz von Hermann Hubacher "Dä Bart möcht i nid gärn mache" war. Reto Steiner reagiert auf dieses Künstlerzitat, indem er den Sockel ab 21. September mit einer abstrahierten "Bart-Skulptur" belebt.

 

Am Brahmsquai in Thun, wo normalerweise das "Brahmsrösi" steht, findet am Freitag, 21. September um 16 Uhr die dritte von vier kleinen öffentlichen Vernissagen statt. Christoph Gugger setzte im August als erster Künstler mit bemalten Holzstäben in der bunten Blumenrabatte einen Farbakzent. Als zweite Künstlerin führte Angela Wittwer auf dem Sockel mit drei Frauen Gespräche, deren Ansatz ein historischer, ein künstlerischer und ein geschlechterspezifischer war (s. Communiqué vom 29. Aug. 2012). Ausgangspunkt der Zwiegespräche war der Ausspruch aus einem unveröffentlichten Dokument von Hermann Hubacher "Da Bart möcht i nid gärn mache". Reto Steiner liess sich nun von diesem Zitat für seine Arbeit inspirieren und kreiert für den Sockel in abstrahierter Form den massigen Bart von Johannes Brahms aus Kunststoff. Damit geht Reto Steiner auch auf die Abmachung der Aktion ein, das vorgängige Projekt in irgendeiner Art weiterzuführen. Reto Steiner, Jahrgang 1978, lebt und arbeitet in Frutigen und ist für seine sperrigen und manchmal auch fragilen dreidimensionalen Werke bekannt.

 

Die Kunstaktion wurde von der Kulturabteilung der Stadt Thun zusammen mit dem Thuner Künstler Hanswalter Graf initiiert. Der Ort soll den jungen Kunstschaffenden als Plattform für eine spontane Aktion dienen. Als letzter der vier eingeladenen Kunstschaffenden wird Andreas Egli aus Bern den Ort beleben. Seine Arbeit wird am 12. Oktober um 16 Uhr eingeweiht.

 

Brahmsrösi noch bis 5. Oktober in Zürich

Die in diesem Frühling restaurierte "Lauschende Mädchenfigur" von Hermann Hubacher aus dem Jahr 1933 ist noch bis 5. Oktober an der Höschgasse in Zürich im ehemaligen Atelier von Hermann Haller, einem Freund des Künstlers, zu sehen. Zusammen mit anderen Figuren Hubachers werden die Werke der beiden Künstler einander gegenüber gestellt und mit zahlreichen interessanten historischen Dokumenten und Fotografien ergänzt. Voraussichtlich Anfang November wird das "Brahmsrösi" dann wieder nach Thun an seinen alten Standort zurückgebracht.

 

Freitag: Vernissage für drittes Teilprojekt

Eine kleine öffentliche Vernissage des Künstlers Reto Steiner zum dritten Teilprojekt findet am kommenden Freitag, 21. September um 16.00 Uhr beim Sockel des "Brahmsrösi" am Brahmsquai in Thun statt.

Vorankündigung zur Vernissage des letzten Teilprojektes:

12. Oktober, 16.00 Uhr. Künstler: Andreas Egli.

 

 

Auskünfte an die Redaktionen

·       Gemeinderätin Ursula Haller, Vorsteherin der Direktion Bildung Sport Kultur (BiSK), Tel. 033 225 83 93 - bitte Rückruf verlangen

·       Marianne Flubacher, Leiterin Kulturabteilung der Stadt Thun,
Tel. 033 225 83 96

 

 

Thun, 19. September 2012