Atuprix für Thun-Panorama-Anbau: Auszeichnung für Stadt als Bauherrin

Der geschwungene, gläserne Anbau ans Thun-Panorama sowie die Umgestaltung des bestehenden Rundbaus erhalten den diesjährigen Atuprix. Der Preis würdigt hervorragende Leistungen in der Berner Baukultur. Mit dem gläsernen Ausstellungsraum werde „ein Bijou aus dem Dornröschenschlaf erweckt“, schreibt die Jury. Das Amt für Stadtliegenschaften der Stadt Thun als Bauherrin freut sich, ebenso wie die Architekten und die Planer des Siegerprojektes von 2009, sehr über die Auszeichnung.

 

68 Bauwerke und Planungen aus dem Kanton Bern haben sich dieses Jahr um den angesehenen Atuprix der Stiftung „Auszeichnung Berner Baukultur“ beworben, in der Architekten, Landschaftsarchitekten und Planer vertreten sind. Fünf erhielten die Auszeichnung (vgl. Medienmitteilung von „Atuprix“), unter ihnen auch der moderne, 2014 eingeweihte Anbau an die Rotunde des Thun-Panoramas im Schadaupark. Die gläserne Erweiterung dient als Ausstellungsraum mit Kasse, Garderobe und Toilette. „Mit einem kleinen, wohlüberlegten und sensiblen Anbau als Fenster zur Öffentlichkeit wird ein ehrwürdiges Denkmal sowie seine Umgebung neu in Szene gesetzt – ein Bijou wird aus dem Dornröschenschlaf erweckt“, schreibt die Jury in ihrem Bericht. Das nach einem Studienauftrag nach SIA im Jahr 2009 ausgewählte Siegerprojekt Hiroba der Graber & Steiger Architekten, Luzern, erweitere den 1961 erstellten alten Rundbau des damaligen Stadtbaumeisters Keller „auf selbstverständliche Art“. Der Anbau bewirke, dass sich das Gebäude „nun eindeutig als öffentlich zugänglich zu erkennen“ gebe. Die „eigentliche Innovation“ sei „die erzielte, symbiotische Koexistenz von Bestand und Neubau“. Ein „kräftiges Gesamtensemble“ sei entstanden, führt die Jury weiter aus. Mit dem Atuprix gewürdigt wird auch die Sanierung und Umgestaltung des bestehenden Rundbaus.

 

„Preis bestätigt uns auf unserem Weg“

„Wir sind, wie auch die Architekten und Planer des realisierten Siegerprojektes, hocherfreut und stolz, diese Auszeichnung zu erhalten“, sagt Gemeinderat Konrad Hädener, zu dessen Direktion das Amt für Stadtliegenschaften als Bauherrin gehört. „Dieser Preis bestätigt uns auf unserem Weg, einen wesentlichen Beitrag zur Baukultur im Kanton und speziell für die Stadt Thun zu leisten.“

 

Thomas Zumthurm, Leiter des Amtes für Stadltiegenschaften, wird den Atuprix an einer Feier heute Abend zusammen mit den am Bau beteiligten städtischen Fachleuten sowie Vertretern der Architekten Graber & Steiger, Luzern, und der Bauingenieure Dr. Schwartz, Consulting AG, Zug, entgegen nehmen.

 

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

  • Gemeinderat Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 079 263 77 39

 

 

Thun, 9. September 2015

Blick aus dem Innern des neuen Thun-Panorama-Anbaus in Richtung der sanierten Rotunde aus dem Jahr 1961.