75 Interessierte besuchten im Rathaus eine Schulung zum Thema Jugendschutz

Im Nachgang zu den Alkohol- und Tabaktestkäufen im Zusammenhang mit dem Jugendschutz (s. Communiqué vom 3. Februar 2016) organisierte die Stadt Thun zusammen mit den Gemeinden Spiez und Steffisburg eine Schulung zum Thema Jugendschutz. Der Kurs, durchgeführt durch das Blaue Kreuz Bern, fand grossen Anklang: Mit rund 75 Teilnehmenden war der Kurs im Rathaus ausgebucht. Es war die zweite Schulung zu diesem Thema seit 2013. Hauptthema ist jeweils die konkrete Umsetzung des an sich vorhandenen Grundwissens zum Jugendschutz im Bereich Alkohol- und Tabakprävention. „Oft scheitert es im Alltag der Wirte und Veranstalter an der Umsetzung durch die Mitarbeitenden“, sagt der Thuner Polizeiinspektor Peter Schütz. Ein Schwerpunkt des Kurses lag auf der Besprechung konkreter Fallbeispiele. Zusammen mit den Teilnehmenden wurden schwierige Situationen analysiert und mögliche Reaktionen besprochen.

 

Die Testkäufe zwischen April und Dezember 2015 hatten gezeigt, dass die Beanstandungsquoten im Bereich Gastronomie und Detailhandel seit Jahren bei etwa 25 Prozent stagnieren. Bei Veranstaltungen lag sie 2015 bei 70 Prozent. Hier erkennen die Polizeiinspektorate am meisten Handlungsbedarf in den Bereichen Information, Schulung und weiterer Kontrollen. Unter den Kursteilnehmenden waren diesmal 25 Veranstalter.

 

Im Anschluss an die Schulung konnten die Teilnehmenden bei einem alkoholfreien Apéro an der „Blue Cocktail Bar“ mit Behördenvertreterinnen und -vertretern sowie Fachleuten des Blauen Kreuzes diskutieren und offene Fragen klären. „Diese Gelegenheit wurde rege genutzt und löste ein positives Echo aus“, freut sich Peter Schütz.

 

Auskünfte an die Redaktionen

 

  • Gemeinderat Peter Siegenthaler, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, Tel. 033 225 84 93 (zwischen 14.30 Uhr und 16 Uhr erreichbar)
  • Peter Schütz, Polizeiinspektor, Tel. 033 225 84 90
  • Karin Hegnauer, Blaues Kreuz Bern, Leiterin Jugendschutz, Tel. 031 398 14 56

 

 

 

Thun, 14. März 2016