Schadaugärtnerei: Ideen der Bevölkerung werden überprüft und konkretisiert

Nach dem letztjährigen Beteiligungsprozess zur Zukunft der Thuner Schadaugärtnerei folgt nun ein nächster Schritt: Im Rahmen eines Studienauftrags vertiefen zwei Teams die Ergebnisse aus dem Mitwirkungsprozess und überprüfen deren Umsetzbarkeit. Ein Beurteilungsgremium begleitet das Verfahren.

Die künftige Nutzung der Schadaugärtnerei zu klären, ist eines der Legislaturziele des Thuner Gemeinderates. Im letzten Jahr hat die Stadt Thun in einem öffentlichen Beteiligungsprozess auch die Ideen und Wünsche der Bevölkerung abgeholt (siehe auch Medienmitteilung vom 20. Dezember 2016). Die breit abgestützten und vielversprechendsten Szenarien werden nun im Rahmen eines Studienauftrages auf ihre planerische, gestalterische, organisatorische und finanzielle Umsetzbarkeit hin überprüft.

Konkret sollen Ideen und Konzepte entwickelt werden zur städtebaulichen Anordnung, zur Nutzungsanordnung, zum Umgang mit der bestehenden Bausubstanz, zur Anbindung des Areals an seine Umgebung (Seestrasse, Schadaupark), zur Aussenraumgestaltung und zur Finanzierung. Das Resultat dieses Prozesses wird kein fertiges Projekt sein, sondern vielmehr als Leitplanke für die weitere Entwicklung dienen.

 

Beurteilungsgremium hat zwei Teams ausgewählt

Das Planungsamt der Stadt Thun hat insgesamt acht Teams zur Präqualifikation eingeladen – drei aus der Region Thun, zwei aus dem übrigen Kanton Bern und drei ausserkantonale. Der Planungsprozess wird von einem breit abgestützten Beurteilungsgremium begleitet. Dieses besteht aus Fachleuten aus der Stadtverwaltung sowie externen Experten aus den Bereichen Architektur/Städtebau, Landschaftsarchitektur, Raumplanung, Verkehr, Denkmalpflege sowie Hotellerie- und Gastronomie. Aus den eingegangenen Bewerbungen für den Studienauftrag hat das Gremium folgende zwei Teams zur Weiterbearbeitung bestimmt:

  • Bryum GmbH (Basel), BHSF Architekten GmbH (Zürich), Zeugin-Gölker Immobilienstrategien GmbH (Zürich)
  • camponovo baumgartner architekten (Zürich), extrã AG (Bern), Urban Catalyst Studio (Berlin)

 

Ende 2017 wird das weitere Vorgehen bestimmt

Der Studienauftrag startet im Juni 2017 und dauert bis nach den Herbstferien. Danach werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Studienauftrag sowie dem Beteiligungsprozess in einem Schlussbericht zusammengefasst. Dieser wird Ende 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf der Basis des Schlussberichts bestimmt der Gemeinderat das weitere Vorgehen.

 

Weitere Informationen:

www.thun.ch/schadau