Stadt Thun und Kantonspolizei gehen weiterhin gegen Raserverkehr vor

Seit dem Jahr 2016 bekämpfen die Abteilung Sicherheit der Stadt Thun und die Kantonspolizei Bern den Renommier- und Raserverkehr mit gezielten Aktionen unter dem Titel «Vitesse». Diese Massnahmen sollen fortgeführt werden.

Wie andere Städte ist auch die Stadt Thun mit Renommier- und Raserverkehr konfrontiert. Sie geht gemeinsam mit der Kantonspolizei Bern präventiv und repressiv dagegen vor. Zahlreiche Anzeigen und Ordnungsbussen wurden ausgestellt. Die Abteilung Sicherheit führte zudem diverse Gespräche mit fehlbaren Lenkern durch. In der Zeit von März 2016 bis Ende September 2018 wendeten die Stadt und die Kantonspolizei dafür rund 800 Stunden auf. Die Massnahmen sind weiterhin erforderlich. Gemeinsam setzen sich die Stadt Thun und die Kantonspolizei deshalb auch künftig gegen den Raser- und Renommierverkehr ein.

Unfälle vermeiden und Lärm verringern

«Aufgrund von eigenen Feststellungen und regelmässigen Rückmeldungen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern will ich den Druck aufrechterhalten, auch wenn der Aufwand sehr gross ist», sagt Gemeinderat Peter Siegenthalter, Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales. Ziel der präventiven und repressiven Massnahmen ist es, Unfälle zu vermeiden und Lärm zu verringern. Bis jetzt gab es auf dem Stadtgebiet noch keine schweren Unfälle wegen Raserverkehr. «Noch immer gibt es aber zu viele Auto- und Motorradlenker, die sich trotz Aufrufen in den Medien sowie Kontrollen und Bussen nicht davon abschrecken lassen, ihre Fortbewegungsmittel zur Schau zu stellen und Mitmenschen zu gefährden. Die Verkehrssicherheit und der Lärmschutz sind wichtige Anliegen meiner Arbeit», ergänzt Gemeinderat Peter Siegenthaler. Unter dem Titel «Vitesse» sind deshalb weiterhin gezielte Aktionen geplant.