Klares Ja zum Stadion, klares Nein zur Fussgängerzone - Homepage zusammengebrochen

Leider konnte die Homepage www.thun.ch am Sonntagnachmittag infolge des grossen Andranges weder abgerufen noch aktualisiert werden!

Die Ergebnisse im Überblick:

Ja zum Stadion:

  • 8563 Ja/60.08 % zu 5689 Nein/39.92 % zu Stadtratsvariante
  • 1985 Ja/15.21 % zu 11'068 Nein/84,79 % zu Volksvorschlag

(Stichfrage: 74.09 % für Stadtratsvariante)

Nein zur Initiative "Fussgängerfreundliche Innenstadt":

  • 6221 Ja/42,32 % zu 8479 Nein/57,68 %

Stimmbeteiligung: 49,62 %

MEDIENMITTEILUNG VOM 9. DEZEMBER:

Mit 60 Prozent Ja-Stimmen zur sogenannten Stadtratsvariante haben Thunerinnen und Thuner der Realisierung eines neuen Fussballstadions inklusive Mantelnutzungen zugestimmt. Sie hiessen die entsprechende Zone mit Planungspflicht "Sport und Einkauf in Thun Süd" gut und verwarfen den "Volksvorschlag" eines Referendumskomitees klar. Mit rund 58 Prozent Nein klar abgelehnt wurde die Initiative "fussgängerfreundliche Innenstadt". Damit wird die Fussgängerzone in Thun nicht ausgeweitet.

Mit 8563 Ja - 60.08 Prozent - gegen 5689 Nein - 39,92 Prozent - und bei einer Stimmbeteiligung von 49,26 Prozent haben Thuns Stimmberechtigte heute grünes Licht für die Realisierung eines neuen Fussballstadions inklusive Mantelnutzungen beim Autobahnanschluss Thun Süd gegeben. In einer Referendumsabstimmung gegen eine vom Stadtparlament beschlossene Zone mit Planungspflicht "Sport und Einkauf in Thun Süd" lehnten sie die Variante Volksvorschlag mit 11'068 Nein (84,79 Prozent) zu 1985 Ja klar ab. Die Stichfrage, die bei einem doppelten Ja entscheidend gewesen wäre, ergab 74.09 Prozent für die Variante Stadtrat. Somit kann die Investorin HRS AG zusammen mit der Arco Real Estate Development SA auf Boden der Burgergemeinde Thun, den sie im Baurecht nutzen wird, ein Fussballstadion mit 10'000 Zuschauerplätzen erstellen. Damit kombiniert sind kommerzielle Zusatznutzungen in Form eines Einkaufszentrums, eines Fachmarktes, von Dienstleistungsangeboten, von Restaurants und einer Tankstelle.

Mit 8479 Nein - 57,68 Prozent - zu 6221 Ja klar abgelehnt wurde die Volksinitiative für eine "fussgängerfreundliche Innenstadt", welche die Schaffung einer zusammenhängenden verkehrsberuhigten Zone in der Innenstadt und die Aufhebung aller 72 Parkplätze in diesem Gebiet gefordert hat. Damit wird die heutige Fussgängerzone im Unteren Bälliz nicht ausgeweitet. In der übrigen Innenstadt besteht seit Dezember 2006 eine Begegnungszone mit Fussgänger-Vortritt und Tempo 20 für den rollenden Verkehr.

Die Homepage der Stadt Thun www.thun.ch brach infolge des starken Ansturms auf die angekündigten Resultate zusammen. Die Resultate konnte deshalb bis auf weiteres auch nicht eingegeben werden.

Thun, 9. Dezember 2007