Coronavirus: Stadt Thun und Heilsarmee treffen Massnahmen für Obdachlose

Damit die Vorgaben des Bundes eingehalten werden können, mussten das Passantenheim und die Notschlafstelle in Thun ihre Plätze reduzieren. Als Ergänzung für die Unterbringung von Obdachlosen dient nun das Pfadiheim Aare in Steffisburg.

Aufgrund der Vorgaben des Bundesrates (Social Distancing) zur Bekämpfung der Coronapandemie, musste die Belegung des Passantenheims und der Notschlafstelle in Thun stark reduziert werden. Die städtische Abteilung Soziales hat die Situation zusammen mit den beiden Betreibern der Einrichtungen, der Heilsarmee und dem Verein Wohnhilfe Thun, analysiert und nach sinnvollen Lösungen für die Obdachlosen gesucht. Eine Sofortmassnahme wurde bereits eingeleitet: Dank des Entgegenkommens der Pfadi Region Thun kann das Pfadiheim Aare in Steffisburg ab sofort für die Unterbringung von Obdachlosen genutzt werden. Es wird von der Heilsarmee betrieben. Mit dem zusätzlichen Passantenheim kann die ursprüngliche Anzahl von knapp 30 Plätzen für Obdachlose in der Region weiterhin angeboten werden.