Neue Zwischennutzende beleben die Schadaugärtnerei

Im Rahmen der Arealentwicklung übernehmen die zwei Vereine Orangerie Schadau und anna&max Teile der Schadaugärtnerei zur Zwischennutzung. Sie wollen ab Juli mit Pop-up-Gastronomie, Kultur- und Freizeitveranstaltungen das Areal beleben. Bereits ab dem 23. Juni stehen ein Pumptrack sowie eine Skaterampe in der Schadaugärtnerei zur Benutzung bereit.

Im letzten Herbst hat die Stadt Thun die Schadaugärtnerei zur Zwischennutzung bis 30. November 2021 ausgeschrieben. Anstelle der meist kurzen Vermietungen für private oder öffentliche Anlässe soll eine kuratierte Nutzung mit hohem Öffentlichkeitsgrad treten. Auf diese Weise kann sich die Schadaugärtnerei schrittweise zu einem lebendigen, öffentlichen Ort entwickeln.

Weitere Belebung des Areals
Im westlichen Teil des Areals hat der Verein «und» das Generationentandem die Nutzung des Gartens und der Treibhäuser übernommen (vgl. Medienmitteilung vom 14. Mai 2020). Auf dem östlichen Teil des Areals übernehmen nun die beiden Vereine Orangerie Schadau und anna&max zwei Teilflächen zur Zwischennutzung. Mitte Juli wollen sie den Betrieb aufnehmen. Der verbleibende Teil der Freifläche wird weiterhin von der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation vermarktet und für öffentliche Anlässe – wie beispielsweise den Schadaumärit – vermietet.

Verein Orangerie Schadau
Der Verein Orangerie Schadau will im Orangerie-Gebäude einen öffentlichen, modular eingerichteten und veränderbaren Atelier- und Kulturraum installieren. Tagsüber wird im Innenbereich im Atelier repariert und gestaltet, am Abend werden Besucherinnen und Besucher durch kulturelle Anlässe inspiriert. Mit einem gastronomischen Angebot aus dem Foodtruck lädt der Raum zum Verweilen und Geniessen ein. Durch die vielfältigen Angebote zur Bewegung und Begegnung bringt der Raum einen gesellschaftlichen Mehrwert für die Thunerinnen und Thuner. Zudem wird die Orangerie für alle auf dem Areal Beteiligten zugänglich und nutzbar. Dies ermöglicht die Vernetzung auf dem Areal.

Verein anna&max
Mit einer Pop-up-Gastronomie und Kreativraum will der Verein anna&max die Grundlage für Experimente von zukünftigen Nutzungen legen. Der Gastro-Betrieb basiert auf modularen Containern. Ziel ist eine regelmässige Belebung, um den Charakter eines öffentlichen Ortes zu gewährleisten. Neben kulturellen, kulinarischen und sportlichen Events wird der Verein auch mit neuen Workshop-Formaten und Open-Office-Angeboten experimentieren. In Kooperation mit den Thuner Skateboard-Spezialisten von Approved Line und weiteren Beteiligten testet anna&max auch den Betrieb einer Skaterampe und führt Skateboard-Workshops- und Events durch. Die Skaterampe ist öffentlich zugänglich und kann ab dem 23. Juni täglich von 9 bis 22 Uhr benützt werden.

Städtischer Pumptrack macht Halt in der Schadaugärtnerei
Seit Herbst 2017 stellt die Stadt Thun Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen mobilen Pumptrack zur Verfügung. Damit möglichst viele von der Bike- und Skate-Anlage profitieren können, wird sie etwa alle drei Monate gezügelt. Zuletzt stand die Anlage beim Schulhaus Strättligen. Ab heute Dienstag ist der Pumptrack nach einer Corona-Pause nun erstmals auf dem Areal der Schadaugärtnerei aufgebaut. Der Rundkurs kann mit Velos, Inlineskates, Skateboards, Rollschuhen, Trottinetten oder Laufrädern für Kleinkinder befahren werden. Er ist attraktiv, technisch aber nicht sehr anspruchsvoll, damit ihn möglichst viele nutzen können. Das Benützen der Anlage setzt keine spezifischen Kenntnisse voraus und ist von 9 bis 22 Uhr erlaubt. Wichtig ist das Tragen eines Schutzhelms. Auf einem Plakat beim Track werden die Regeln aufgeführt.

Informationen zur Zwischennutzung Schadaugärtnerei
Weiterführende Informationen zu den Aktivitäten auf dem Areal sind online abrufbar unter http://www.schadaugaertnerei.ch.