Die Stadt restauriert Pavillon bei der Kirchtreppe

Das Deckengemälde in der Kuppel des Pavillons bei der Kirchtreppe ist in die Jahre gekommen und wird restauriert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli.

Der achteckige Pavillon beim Treppenaufgang zur Thuner Stadtkirche ist bei der kantonalen Denkmalpflege als schützenswertes Objekt eingestuft. Er wurde in der Biedermeierzeit um 1830 erstellt. Im Zuge der Restaurierung in den 1950er-Jahren beauftragte die städtische Kunstkommission den Steffisburger Künstler Roman Tschabold mit der Ausmalung der Decke. Seither schmückt seine symbolische Darstellung von Himmel und Erde, Gnade und Gericht die Kuppel. Klima, atmosphärische Verschmutzung und zum Teil auch Vandalismus haben dem Gemälde in den letzten Jahren zugesetzt. Deshalb hat sich die Stadt Thun entschieden, es wieder auffrischen zu lassen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli. Die Kirchtreppe bleibt während der ganzen Zeit offen.

Bessere Beleuchtung

Die Restaurierung der Kuppel findet im Rahmen der Mauersanierungen und Erneuerungen der Beleuchtung auf dem Schlossberg statt. Nebst der Restaurierung werden LED-Leuchten im Kuppelkranz angebracht, die das Gemälde künftig noch besser zur Geltung kommen lassen. Zudem wird auch das Treppendach bis hinunter zur Oberen Hauptgasse überprüft, Fehlstellen werden saniert. Die Kosten belaufen sich auf maximal 46'000 Franken, wobei die kantonale Denkmalpflege die Arbeiten zu einem Drittel subventioniert.