"Tollhaus" und "Markt der Kleinkunst" am KleinKunstTag vom 13. September

Ein "Tollhaus der Kleinkunst" abends im Hotel Freienhof und im Theater Alte Oele sowie ein "Markt der Kleinkunst" tagsüber in der Oberen Hauptgasse: Mit einem aussergewöhnlich vielfältigen Programm mit 15 Künstlern und Formationen sowie neun prominenten Vorleserinnen und Vorlesern wartet die Ausgabe 2008 des KleinKunstTages Thun am Samstag, 13. September auf.

 
Als der nationale "Tag der Kleinkunst" 2003 erstmals durchgeführt wurde, war der 13. September ein Samstag - wie dieses Jahr auch. Bereits damals wartete Thun mit dem reichhaltigsten Programm der Deutschschweiz auf: Tagsüber auf diversen Bühnen der Innenstadt, abends in drei Sälen. Dieses Konzept hat das OK aus verschiedenen Thuner Veranstaltern seither beibehalten, ergänzt um die sehr erfolgreiche Idee, dass der Vormittag ab 2004 vor allem für Schülervorführungen reserviert wurde. Jeweils über 2000 Kinder und Jugendliche aus Thun und Umgebung durften Musik, Zauberei, Variété, Kabarett und andere Kunstformen erleben. Für den diesjährigen 13. September hat sich das Thuner OK Besonderes einfallen lassen - Ideen, die von der Künstlervereinigung ktv und dem Migros-Kulturprozent anlässlich eines Wettbewerbs mit dem zweiten Rang unter zwölf Mitbewerbern aus der Deutschschweiz prämiert wurden (vgl. www.ktv.ch - 13. September - Wettbewerb 2008).

 

Freienhof: Vom Sitzungszimmer bis zur Lingerie

Sieben Formationen und Einzelkünstler treten zunächst am späten Vormittag und nachmittags zwischen 11 und 15.30 Uhr am "Markt der Kleinkunst" auf Podesten des Hochtrottoirs vor der malerischen Kulisse der Oberen Hauptgasse auf. Abends ab 19 Uhr dann verwandeln insgesamt 15 Produktionen die verschiedensten Räume des Hotels Freienhof inklusive das Glockentürmchen auf dem Dach zum "Tollhaus der Kleinkunst": Vom ganz gewöhnlichen Sitzungszimmer übers Hotelzimmer, eine Suite und das Foyer bis zur Werkstatt und zur Lingerie wird alles zur Bühne, was irgendwie "bespielt" werden kann. Zusätzlich erhält das gesprochene Wort im "Tollhaus" einen besonderen Stellenwert: Neun prominente Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Politik und Alltag lesen ihre Texte vor - man darf sich überraschen lassen. Und schliesslich erhält das "Tollhaus Freienhof" noch eine Aussenstation: Die Alte Oele, in der "Stahlbergerheuss" zweimal auftreten werden. "Wir konnten sehr gute, anerkannte Produktionen gewinnen", sagt OK- und Stadtpräsident Hans-Ueli von Allmen, "haben jedoch, anders als bei früheren KleinKunstTagen, auf einen eigentlichen Publikumsmagneten verzichtet." Mit ein Grund dafür ist, dass das OK keine Künstlerinnen und Künstler selbst hervorheben, sondern die Wahl ganz dem Publikum überlassen will.

 

Orientierung wird mit Farbgebung in Stockwerken erleichtert

Eine halbe Stunde dauern die meisten Vorführungen. Sie werden je zwei- bis dreimal wiederholt. Die Lesungen sind mit 20 Minuten etwas kürzer und finden nur ein Mal statt. "Die Orientierung in diesem ungewöhnlich vielfältigen Programm mit fast 50 Darbietungen ist nicht ganz einfach", sagt OK-Mitglied Caroline Wenger, die für die Detailprogrammierung verantwortlich ist. Erleichtert wird die persönliche Programmgestaltung im "Tollhaus" dadurch, dass jedes Stockwerk des Hotels eine mit Lichtstelen markierte Farbe erhält - Orange, Rot und Blau. Zudem wird der Programmflyer als Faltprospekt mit den selben Farben so gestaltet, dass möglichst alles auf einen Blick erfasst werden kann.

 

"Kulinarische Grosskunst" während des Kleinkunst-Genusses

Nicht zu kurz kommen dürfen die Gaumenfreuden, konzentriert sich der diesjährige KleinKunstTag doch auf einen Gastronomiebetrieb. Hoteldirektor Philipp Näpflin bietet dem Kleinkunst-Publikum eine spezielle Menükarte mit "kulinarischer Grosskunst". Eine halbe Stunde Pause zwischen zwei Produktionen wird reichen, um etwas Kleines und Feines zu geniessen. Ein Augenmerk hat das OK aber auch der Verpflegung in der Oberen Hauptgasse während des Nachmittags-Programms gewidmet. "Einige Restaurants werden eigens für uns etwas kreieren", weiss OK-Mitglied Thomas Tanner, der das dortige Programm mitgestaltet hat.

 

Obere Hauptgasse am 13. September von 11.00 bis 15.30 Uhr gesperrt

 Von 11.00 bis 15.30 Uhr wird die Obere Hauptgasse in der Thuner Altstadt am Samstag, 13. September 2008 für jeglichen fahrenden Verkehr gesperrt sein. Dann nämlich finden die Kleinkunst-Vorführungen auf den Podesten des Hochtrottoirs statt. Ein grosser Teil des Publikums wird sich in der Gasse selbst aufhalten. Daher können in dieser Zeit keine Fahrzeuge passieren. Das OK bittet Anwohnende und Passanten um Verständnis.

 

KleinKunstTag Thun 2008

 

 

Samstag, 13. September, ab 11.00 Uhr

 

  • 11.00 bis 15.30 Uhr: "Markt der Kleinkunst" in der Oberen Hauptgasse der Altstadt in Thun. Produktionen auf mehreren Podesten des Hochtrottoirs, bei jeder Witterung.
  • 19.00 bis 23.30 Uhr: "Tollhaus der Kleinkunst" im Hotel-Restaurant Freienhof, Freienhofgasse 3, Thun. Rund 50 Vorstellungen und Lesungen, je 20 bis 45 Minuten.
  • 19.45 / 20.45 / 22.00 Uhr: "Stahlbergerheuss", Theater Alte Oele, Freienhofgasse 10 (gegenüber "Freienhof", hinter Restaurant Sinnebrücke).

 

Preise / Vorverkauf

 

·         Nachmittagsprogramm gratis, "Hutspenden"

·         Abendpässe Fr. 30.-, Kinder bis 16 Jahre und Inhaber der Kulturlegi Fr. 15.-

·         ab Mitte August bei der Migros-Bank, Freienhofgasse 21, Thun, und im Warenhaus Schaufelberger, Bälliz 26, Thun. Kein telefonischer Vorverkauf

·         Gedruckter Programmflyer ab Mitte August

 

Auskünfte an die Redaktionen:

 

·         Hans-Ueli von Allmen, OK-Präsident, Stadtpräsident, Tel. 033 225 82 15

·         Thomas Tanner, OK-Mitglied, Programm "Markt der Kleinkunst",
Tel. 079 257 80 84

·        Luciana Reichle, OK-Mitglied, Programm "Tollhaus der Kleinkunst",
Tel. 079 503 33 83

·         Jürg Alder, OK KleinKunstTag Thun, Medien und PR,
Tel. 033 225 82 22 oder 079 475 18 30

 

 

Thun, 24. Juni 2008