Sporthalle Lachen wird saniert und erhält Event-Podest

Die Sporthalle Lachen wird in den kommenden Sommerferien saniert und mit einem Event-Podest im Zuschauerbereich ausgestattet. Insbesondere werden das undicht gewordene Dach nach Minergie-Standard isoliert, die Fassaden aufgefrischt, die Lüftung erneuert sowie die Umgebung instandgestellt.

 

Die der Stadt Thun gehörende Sporthalle Lachen, Trainingsort des Nationalliga-A-Handballclubs Wacker Thun und zahlreicher Schulklassen, weist 22 Jahre nach ihrem Bau deutliche Alterserscheinungen auf. Sie wird deshalb ab 9. Juli, ab Beginn der Sommerferien, bis Mitte September saniert. Zugleich wird im Hinblick auf wichtige Spiele und Anlässe von Wacker Thun eine verglaste Lounge für Empfänge von Sponsoren, Donatoren, Medienschaffenden und anderen Gästen erstellt - eine Infrastruktur, die heute dazu gehört und auch bei der Sporthalle Gotthelf, im Stadion Lachen und bei der MUR-Halle in Thun realisiert wurde.

 

Event-Podest soll zum Saison-Auftakt im September bereit stehen

Für die Sanierungsarbeiten hat der Gemeinderat einen im Finanzplan 2011 bis 2014 eingestellten, gebundenen Kredit in der Höhe von 2.02 Mio. Franken bewilligt. Für das Event-Podest sprach der Gemeinderat zudem 195'000 Franken als neue Ausgabe. Wacker Thun als Haupt-Mieterin der Halle wird mit Sponsorengeldern rund 17'000 Franken beitragen. Damit kann das Mobiliar in der Lounge finanziert werden. Das verglaste Podest mit etwas weniger als 100 Gäste-Stehplätzen und einer Fläche von 66 Quadratmetern wird in der südwestlichen Ecke der Tribüne erstellt und soll rechtzeitig zum Saison-Auftakt am 2. September bereit stehen. Das Event-Podest kann zudem polyvalent genutzt und vermietet werden, etwa für Sportler/-innen-Ehrungen oder Events von Schulen und anderen Sportvereinen. Das Baugesuch wird in diesen Tagen im Thuner Amtsanzeiger publiziert.

 

Im Einzelnen werden folgende Sanierungsarbeiten vorgenommen:

·         Das undichte Dach, durch das Wasser auf den Hallenboden eindringt, wird nach Minergie-Standard saniert und abgedichtet. Diese Arbeiten machen mit 800'000 Franken fast die Hälfte der Gesamtkosten aus.

·         Die Regulierungen der Heizungs- und Lüftungsanlagen werden ersetzt. Diverse Geräte und hydraulische Schaltungen müssen ausgetauscht werden.

·         Die Elektroanlagen, die Beleuchtung und die Notbeleuchtung inklusive deren Steuerung werden teilweise erneuert.

·         Die teilweise beschädigten Fassaden werden instandgestellt, ebenso die Umgebung. Unter anderem werden die Betonstufen beim Aussensportplatz ersetzt.

·         Zudem wird die Erdbebensicherheit der rund zehn Meter hohen Halle verbessert. Gemäss SIA-Normen muss die Erdbebensicherheit bei Umbauten oder Sanierungen überprüft und wenn nötig verbessert werden.

·         Zur Schadensminderung bei Hochwasser wird eine einfache Messstation für den Grundwasserspiegel eingebaut. So wird sichergestellt, dass die Lachenhalle ab einem gewissen Grundwasserpegel kontrolliert geflutet und damit statisch stabilisiert werden kann.

Während der Bauarbeiten wird die Halle mit geringfügigen betrieblichen Einschränkungen normal benutzt werden können.

Aufwertung von Sportanlagen entspricht Entwicklungsstrategie

Die Sanierung und Aufwertung der Sporthalle Lachen entspricht der vom Gemeinderat verabschiedeten Strategie Stadtentwicklung, welche - in Teilstrategie 12 - die Aufwertung und effiziente Nutzung der heutigen Sportanlagen beinhaltet. Die Rahmenbedingungen für alle Sportarten sind kontinuierlich zu verbessern, damit diese ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllen können.

 

 

 

Auskünfte an die Redaktionen

·       Roman Gimmel, Gemeinderat, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften, Tel. 033 225 83 35

 

 

Thun, 16. Juni 2011