Gelungener Pilotversuch zur Attraktivierung der Innenstadt
Am 1. Januar 2025 wurde ein Pilotversuch zur Attraktivierung der Innenstadt realisiert. Er verfolgte die Ziele, die Aufenthaltsqualität in der Thuner Fussgängerzone zu verbessern, den Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren und die Logistik effizienter abzuwickeln. Zu den Massnahmen zählen eine Gewichtsbeschränkung von 28 Tonnen für die Zufahrt zur Gerberngasse, kostenlose Parkmöglichkeiten für Handwerkerinnen und Handwerker in nahegelegenen Parkhäusern, eine verkürzte Mittagsruhe mit Zufahrt ab 13.00 Uhr oder eine Warenumschlagszone im Bälliz (vgl. Medienmitteilung vom 17. September 2024).
Breit akzeptiert
Die Massnahmen stossen insgesamt auf breite Akzeptanz und der Versuch wird fortgesetzt. Die Handwerker-Parkplätze werden genutzt, punktuell haben sie zu einer Entlastung geführt. Durchschnittlich hat die Stadt in den vergangenen zwölf Monaten knapp 5'000 Franken monatlich dafür bezahlt. Die grosse Nachfrage lässt sich auch mit einer hohen Anzahl an Baustellen begründen.
Eine Anpassung wird vorgenommen: Zur Sicherstellung einer kontrollierten Kostenentwicklung wird ab dem 1. August 2026 die Dauer der Gratistickets auf zwei Stunden begrenzt.
Weil eine Ausweichmöglichkeit geschaffen wurde, gibt es zudem morgens kaum mehr Staus bei der Anlieferung der Geschäfte.
«Die Zusammenarbeit mit den involvierten Partnerinnen und Partnern hat sich bewährt, der Austausch war sehr konstruktiv und zielführend», sagt Gemeinderätin Eveline Salzmann, Direktionsvorsteherin Sicherheit und Soziales.