Der Fischotter ist zurück in Thun

3. September 2026

Der Fischotter ist in die Region Thun zurückgekehrt. Nachweise des Tieres gab es gemäss der Stiftung Pro Lutra – sie setzt sich für den Fischotter ein – unter anderem am Glütschbach, aber auch in Steffisburg, Gunten und in Thierachern; der aktuelle Nachweis stammt aus dem Jahr 2026. Schon länger halten sich Fischotter an der Aare zwischen Thun und Bern auf. Es kann davon ausgegangen werden, dass er sich entlang der Gewässer bewegt.

Der Fischotter galt in der Schweiz lange als ausgestorben. Dass er nun wieder in der Region unterwegs ist, ist ein gutes Zeichen: «Der Fischotter gilt als Indikator für intakte Gewässer und guter Wasserqualität. Seine Rückkehr spricht damit auch für die Biodiversität und die naturnahen Gewässer in Thun», sagt Stefan Müller, Leiter Stadtgrün in Thun.

Der Fischotter ist nachtaktiv und äusserst scheu. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen. Im Gegensatz zum Biber verursacht er keine Schäden an Infrastrukturen wie Ufern oder Bäumen.