Sehenswürdigkeiten

Historische Schauplätze, imposante Landschaften, genussvolle Stadterlebnisse: Tauchen Sie ein in die Stadt Thun.

Eine Übersicht der Thuner Museen finden Sie hier.

 

Schloss Thun

Schloss Thun

Es ist von weitherum zu sehen – bei der Einfahrt nach Thun, vom Schiff und gar vom Niesen aus: Das majestätische Schloss Thun. Der Donjon mit seinen markanten vier Türmen überragt und prägt die von Wasser, Bergen und Hügellandschaften umgebene Stadt. Bereits im 12. Jahrhundert liessen die Herzöge von Zähringen die imposante Anlage erbauen. Mit dem Bauwerk demonstrierten sie ihre Macht im Gebiet und auf den lokalen Handelswegen. Im Donjon befand sich damals auf 14 Metern Höhe nur ein einziger Raum, der heute Rittersaal genannt wird. Zu seiner Zeit ein imposanter Repräsentationsraum, ist er heute einer der besterhaltenen Repräsentationssäle des Hochmittelalters. Er ist Teil des historischen Schlossmuseums, das auf fünf Stockwerken die Geschichte Thuns zeigt.

Mehr Informationen zum Schloss Thun finden Sie hier.

 

Stadtkirche

Stadtkirche

Bereits im Mittelalter stand auf dem Schlossberg neben der Burganlage die markante Stadtkirche. Es ist die reformierte Hauptkirche der Stadt Thun. Der achteckige Turm und das grosszügige barocke Schiff prägen das historische Bauwerk. Wie andere Kirchen wurde die Thuner Stadtkirche nach der Reformation für den Predigtgottesdienst umgestaltet, vorerst mit der vorhandenen Bausubstanz. Doch 1737 war der Altbau so marode, dass man ihn komplett abbrach. In nur sechs Monaten wurde der barocke Saal unter dem mächtigen Dachstuhl errichtet.

Übrigens: Vom südlichen Turm in der Kirchhofmauer aus geniesst man einen besonders spektakulären Blick auf das Aarebecken, den Thunersee und die Berner Oberländer Alpen.

 

Obere Hauptgasse

Obere Hauptgasse

Ein beliebtes Fotosujet ist in Thun die Obere Hauptgasse mit ihren prägnanten Hochtrottoirs, den vorstehenden Dächern und den bunten Häuserfassaden. Die Gasse zwischen Rathausplatz und Lauitor erhält ihren spezifischen Charakter durch ein ungewöhnliches Strassenprofil. Beidseitig hervorspringende untere Geschosse und darüberliegende Trottoirs bilden eine zweigeschossige Ladenzeile. Via Obere Hauptgasse gelangt man übrigens mit einem Lift bequem auf den Schlossberg.

 

Rathaus

Rathaus

Das Thuner Rathaus erlebte im Laufe der Zeit zahlreiche Veränderungen. 1358 ist es erstmals erwähnt. Um 1500 brannte das Gebäude ab und wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts wieder aufgebaut. 1585 wurde der Archivturm ergänzt, 100 Jahre später erhielt das Rathaus ein zusätzliches Geschoss und die heutige Erscheinung. Charakteristisch ist die grosszügige Platzfassade mit Fenstern und vier Bogenlauben. Im Rathaus tagen der Thuner Stadtrat, die Legislative, sowie der Gemeinderat, die Exekutive.

 

Mühleplatz

Mühleplatz

Der Mühleplatzes erinnert an die florierenden Zeiten des Gewerbes entlang der Aare. Bis in die 1970er-Jahre wurde auf dem Mühleplatz Korn zu Mehl verarbeitet. In den 80er-Jahren übernahm die Stadt das Terrain an der Aare. Anschliessend wurden die alten Mühle-Gebäude zum Abbruch freigegeben und der Platz neugestaltet. Heute ist der Mühleplatz direkt am Wasser das Herzstück der pulsierenden Thuner Gastro- und Ausgehszene.

 

Thunerhof

Thunerhof

Römische Säulen, Wand-, Decken- und Glasmalereien, geschwungene Treppengeländer, Galerien und ein geräumiger Lichthof: Das einstige Luxushotel Thunerhof versetzt einen zurück in die Belle Époque. 1875 wurde das imposante Grandhotel erbaut. Es war zu dieser Zeit das grösste und luxuriöseste Hotel des Berner Oberlandes. Durch den Ausbruch des 1. Weltkriegs wurde das florierende Geschäft 1914 jäh unterbrochen. Die Situation für den Thunerhof blieb auch die Jahre danach schwierig. Der Hotelbetrieb wurde 1934 endgültig eingestellt. Seit 1942 ist der Thunerhof einer der Standorte der Stadtverwaltung Thun. Auch das Kunstmuseum befindet sich im historischen Gebäude.

 

Obere und untere Schleuse

Obere Schleuse

Bereits im Mittelalter entstanden in Thun Wasserwerke. An der Stelle, wo sich heute die Mühleschleuse befindet, staute ein fast 100 Meter langer Querdamm das Aarewasser und lenkte es in Gewerbekanäle mit Wasserrädern. Diese lieferten Energie für eine Vielzahl von Gewerbebetrieben. Nach dem Kanderdurchstich Anfang des 18. Jahrhunderts machte die reissende Aare die Wasserwerke unbrauchbar. Der Staat Bern kaufte sie und liess erst die untere Schleuse (Mühleschleuse) und kurz darauf die obere Schleuse (Scherzligschleuse) erstellen. Letztere diente dazu, das Wasser in den ehemaligen Stadtgraben zu leiten. Mit dieser Massnahme wurde das Bälliz zur Insel, umflossen von der inneren und äusseren Aare.

 

Aarequai und Uferweg

Aarequai.

Mit dem Aarequai und dem daran anschliessenden Brahmsquai erstreckt sich von der Thuner Altstadt bis nach Hünibach eine prächtige Promenade entlang der Aare. Beim Spaziergang auf dem rund zwei Kilometer langen Quai eröffnet sich ein imposanter Blick auf die Berge des Berner Oberlandes und zurück auf die malerische Stadt Thun. Die Ursprünge des Quais liegen bereits rund 200 Jahre zurück.

Das Ufer des Thunersees ist in Thun fast durchgehend für die Öffentlichkeit zugänglich. Das macht den See für Einheimische und Auswärtige gleichermassen zum beliebten Naherholungsgebiet und Kraftort. Vom Stadtzentrum bis zum Gwattlischenmoos säumt ein malerischer Uferweg über rund sechs Kilometer das Thunerseeufer. Der Spaziergang beginnt beim Bahnhof, führt den Aarekanal aufwärts in den Schadaupark und weiter in den Bonstettenpark.

 

Schloss Schadau

Schloss Schadau

Schloss Schadau wurde von 1846 bis 1854 für den Bankier Abraham Denis Alfred de Rougemont erbaut. Im denkmalgeschützten Gebäude von nationaler Bedeutung befinden sich 9 Hotelzimmer, historische Säle sowie ein Restaurant mit modern-französischer Küche. Auch die Terrasse mit imposanter Aussicht auf die Berge und den See laden zum Verweilen. Das Schloss ist umgeben von einer weitläufigen englischen Parklandschaft, in der sich das Thun-Panorama und die Kirche Scherzligen integrieren.

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Bonstettenpark

Bonstettenpark

Der öffentlich zugängliche Bonstettenpark bietet das ganze Jahr hindurch ein wertvolles Naherholungsgebiet direkt am Seeufer. Ein kleines Wäldchen, mehrere Alleen, das lauschige Seeufer und das nahe gelegene Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Das Bonstettengut ist historisch bedeutend. Es ist ein ehemaliges Herrschaftsgut der Herren von Strättligen. Den wesentlichen Kern des heutigen Guts mit den weitläufigen Gartenanlagen liess Emanuel Fischer in der Zeit von 1763 bis 1811 errichten.