Stadtplanerin Susanne Szentkuti verlässt die Stadt Thun
Die Co-Leiterin des Planungsamts, Susanne Szentkuti, gibt ihre Funktion bei der Stadt Thun per Ende Oktober 2026 auf und wechselt zum Kanton Bern. Dort übernimmt sie die Leitung der Abteilung Naturförderung beim Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT). «Nach elf spannenden und erfolgreichen Jahren bei der Stadt Thun ist für mich der richtige Zeitpunkt für eine neue berufliche Herausforderung gekommen», sagt Susanne Szentkuti. Als studierte Biologin kehre sie mit dem Wechsel zum LANAT zu ihren Wurzeln zurück, um sich für den Erhalt und die Förderung der Biodiversität einzusetzen.
Strategien im Dialog mit der Bevölkerung
«Als Stadtplanerin hat Susanne Szentkuti wichtige Meilensteine für die Stadt Thun erreicht. Sie hat die Abteilung weitsichtig geführt, strategische Schwerpunkte in der Stadtplanung gesetzt, wegweisende Projekte erfolgreich umgesetzt und den Dialog mit der Bevölkerung und den unterschiedlichsten Stakeholdern aktiv gefördert», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz. Mit dem Weggang der Stadtplanerin gehe viel Know-how verloren. Mit den vorhandenen strategischen Grundlagen und zukunftsgerichteten Weichenstellungen sei die Stadt jedoch bestens aufgestellt, um den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.
Erreichte Meilensteine
Zu den erreichten Meilensteinen der Stadtplanerin gehören die Verabschiedung des Stadtentwicklungskonzepts STEK 2035, die Inkraftsetzung der Ortsplanungsrevision (OPR), die Schaffung von planungsrechtlichen Grundlagen für wichtige Wohnbauentwicklungen wie die Freistatt, das Siegenthalergut und die Bostudenzelg sowie das Vorantreiben der Entwicklungsschwerpunkte (ESP) Thun Nord, Bahnhof und Thun West. Zuletzt hat Susanne Szentkuti massgeblich dazu beigetragen, die Grundlagen für den positiven Standortentscheid des Schweizerischen Fussballverbands fürs Swiss Football Home in Thun zu schaffen.
Der Gemeinderat bedauert den Weggang von Susanne Szentkuti sehr, dankt ihr für ihren grossen Einsatz und wünscht ihr für die berufliche und persönliche Zukunft alles Gute. Die Auswirkungen ihres Wechsels auf die Organisation des Planungsamts, werden gegenwärtig geprüft.