Quartiere

Die Stadt Thun ist in 13 Quartiere eingeteilt. Jedes einzelne hat seine Besonderheiten. Als unmittelbare Lebensumgebung der Thunerinnen und Thuner sind die Stadtteile wichtig für das gesellschaftliche Zusammenleben. Es ist deshalb ein erklärtes Ziel des Thuner Gemeinderats, Quartiere zu stärken, zum Beispiel indem Begegnungsorte geschaffen werden. Wesentliches Engagement für das Leben und den Zusammenhalt in den Quartieren erbringen die jeweiligen Leiste.

Innenstadt

Die Innenstadt ist das älteste Thuner Quartier und besticht unter anderem durch die historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss, der Stadtkirche, der Oberen Hauptgasse oder der Einkaufsinsel Bälliz, die beidseitig von der Aare umschlossen wird. Auf dem mediterranen Mühleplatz pulsiert den ganzen Tag das Leben. Historisches und öffentliche Treffpunkte gehören genauso zum Quartier wie Dienstleistungsbetriebe und Wohnraum. Knapp 3’200 Einwohnerinnen und Einwohner wohnen in der Innenstadt. Das Quartier umfasst nebst dem mittelalterlichen Stadtzentrum auch das Gebiet Aarefeld mit dem Bahnhofplatz, das ehemalige Industrieareal Selve und die Bauten bis zur Nordgrenze der Stadt in Richtung Steffisburg.

Haben Sie Fragen zum Innenstadt-Quartier? Der Innenstadt-Leist hilft gerne weiter.


Dürrenast

Mit 6’500 Einwohnenden ist der Dürrenast das drittgrösste Thuner Quartier. Nebst Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Schadau, dem Strandbad oder der Scherzligkirche verfügt es über Naherholungsgebiete wie den Bonstetten- und den Schadaupark und Bildungsstätten wie das Gymnasium oder die Hotelfachschule. Auch Kulturorte wie das KKThun und das Thun-Panorama gehören dazu. Mit seinen Freizeit-, Sport- und Kulturanlagen, zahlreichen Gewerbebetrieben, inklusive Hotellerie und Gastronomie, dem direkten Seezugang und dem vielen Grün ist der Dürrenast ein beliebter Thuner Stadtteil.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Dürrenast-Leist hilft gerne weiter.


Lerchenfeld

Im Nordwesten der Stadt Thun befindet sich das Lerchenfeld-Quartier mit 3’000 Einwohnenden. Durch die Nähe zu den eidgenössischen Betrieben und zur Armee entstand im Lerchenfeld nach und nach ein Arbeiterquartier mit vielen Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Heute leben Menschen jeden Alters und Familien jeder Couleur im Quartier. Der Stadtteil besticht durch seinen ausgeprägten Dorfcharakter, den Zusammenhalt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie die Nähe zu Naherholungsgebieten an der Aare und im Wald. Wer zu Fuss oder mit dem Velo in die Thuner Innenstadt möchte, erreicht diese in wenigen Minuten der Aare entlang.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Lerchenfeld-Leist hilft gerne weiter.


Goldiwil

Goldiwil ist mit gut 1’200 Einwohnerinnen und Einwohnern das kleinste Thuner Quartier, aber das flächenmässig grösste – und das höchstgelegene. Der höchste Punkt des Quartiers ist das Goldiwiler Egg auch 1'172 Metern über Meer. Hoch erhoben über dem Stadtzentrum gilt Goldiwil als Sonnenterrasse Thuns. Die besondere Lage zeichnet das Quartier aus: Es liegt inmitten der Natur und ist doch per Bus in 15 Minuten ab Bahnhof Thun erreichbar. Ausflüglerinnen und Ausflügler suchen Goldiwil genauso auf wie Menschen, die in der Natur und doch in Stadtnähe wohnen möchten.

Haben Sie Fragen zu Goldiwil? Hier finden Sie weitere Informationen.


Lauenen-Hofstetten-Ried

Das Quartier Lauenen-Hofstetten-Ried besticht durch seine Lage am Aareufer und bis an die Goldiwiler Grenze. Als ausgesprochenes Wohnquartier zählt es mehrere Überbauungen und zahlreiche Einfamilienhäuser. Gut 3'600 Einwohnende leben im Quartier. Neben seiner Wohnqualität hat der Stadtteil auch Sehenswürdigkeiten zu bieten, zum Beispiel der Aarequai und das Jakobshübeli zum Beispiel.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Sie erreichen den Lauenen-Hofstetten-Ried-Leist wie folgt:

Barbara Lehmann Rickli, Co-Präsidentin
079 393 35 41
barbara.lehmann@rechtklar.ch

Bruno Tschanz, Co-Präsident
033 225 00 40
btschanz@vaudoise.ch   


Seefeld

Klein aber fein: Mit rund 1’400 Bewohnerinnen und Bewohnern gehört das Seefeld zu den Thuner Quartieren mit der niedrigsten Bevölkerungszahl. Idyllische Baumalleen und stattliche Häuser mit grossen Gärten bestimmen das Erscheinungsbild des Quartiers nahe dem Bahnhof. Die vielen Grünräume und die zentrale Lage machen das Seefeld beliebt bei Familien. Es ist allerdings nicht nur ein Wohnquartier. Insbesondere an der westlichen Quartiergrenze findet sich auch Gewerbe, zum Beispiel diverse Fachgeschäfte und gastronomische Betriebe an der Frutigenstrasse. Zudem hat die Bildung im Quartier einen hohen Stellenwert, so ist das Seefeld Heimat des Gymnasiums, der Wirtschaftsschule und des Berufsbildungszentrums IDM.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Seefeld-Leist hilft gerne weiter.


Hohmad

Das Hohmad-Quartier liegt mitten im Thuner Gemeindegebiet. Im Stadtteil mit rund 3'700 Einwohnenden gibt es neben vielfältigem Wohnraum zahlreiche Angebote im sozialen und gesundheitlichen Bereich. So ist das Quartier Heimat der Klinik Hohmad, die 1976 aus dem geschichtsträchtigen Mütter- und Kinderheim entstand. Wohnmöglichkeiten finden sich im Hohmad für alle Lebenslagen, zum Beispiel in der Überbauung Hohmadpark mit rund 270 Wohnungen für ältere und jüngere Menschen, im Martinszentrum der Stiftung Wohnen im Alter, in der Siedlung Jola-Gut oder in zahlreichen Einfamilienhäusern. Durch die zentrale Lage ist das Hohmad zudem ein Quartier der kurzen Wege.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Hohmad-Leist hilft gerne weiter.


Westquartier

Das Westquartier ist mit knapp 6'800 Einwohnenden einer der grösseren Thuner Stadtteile. Durch die zentrale Lage ist es eine beliebte Wohngegend. Entsprechend zählt das Westquartier viele Wohnsiedlungen und Einfamilienhäuser. Mit den Schulen Pestalozzi und Progymatte befinden sich zwei grosse, markante Schulgebäude im Quartier. Ein weiteres Kennzeichen ist das Messegelände Thun-Expo. Wesentlich geprägt war die Entwicklung des Quartiers durch die Nähe zum Waffenplatz.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Kontaktieren Sie den Westquartier-Leist via info@wql-thun.ch.


Allmendingen

Allmendingen befindet sich am westlichen Rand der Stadt. Das Quartier ist nicht mit der Siedlungsfläche der übrigen Stadt zusammengewachsen. Unter anderem deshalb hat es einen besonders dörflichen Charakter. Der Stadtteil mit rund 2'200 Einwohnenden zeichnet sich zudem durch seine Vielfalt aus: Allmedingen ist ländlich doch urban, peripher und gleichwohl gut erschlossen, wohnlich und mit dem «Bierigut» und «Allmendingen Nord» dennoch reich an Gewerbegebieten. Im Süden grenzt das Quartier an die Allmend des Thuner Waffenplatzes, nördlich und westlich wachsen üppige Wälder. Auch das Fussballstadion «Stockhorn Arena», das Einkaufszentrum «Panorama Center» und ein Golfplatz sind Teil des Quartiers.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Allmendingen-Leist hilft gerne weiter.


Neufeld

Das Neufeld ist mit rund 8'900 Einwohnerinnen und Einwohnern das grösste Thuner Quartier. Blocksiedlungen und Hochhäuser finden sich in der belebten Wohngegend genauso wie Einfamilienhäuser. Vier Kindergärten, zwei Primarschulen, eine Oberstufenschule, Sport- und Spielanlagen, kleine Gewerbebetriebe und das Einkaufszentrum Oberland machen das gut erschlossene Quartier zum Wohnen attraktiv. Die heutige Erscheinung des Quartiers hängt stark mit seiner Entwicklungsgeschichte zusammen. Nach der Gründung des Waffenplatzes 1819 entwickelte sich Thun im Südwesten und das Gebiet wurde ab den 1880er-Jahren zum Arbeitervorort. Zum regelrechten Boomquartier avancierte das Neufeld ab den 1950er-Jahren, weil es dort noch genügend Bauland gab. Es entstanden zahlreiche Einfamilienhäuser und Blocksiedlungen. 1974 kamen die drei markanten Hochhäuser im Talacker hinzu.

Haben Sie Fragen zum Quartier? Der Neufeld-Leist hilft gerne weiter.

 

Gwatt

Sehenswürdigkeiten prägen das Gwatt genauso wie zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser. Rund 2'500 Thunerinnen und Thuner sind im Gwatt zuhause. Markante Orte im Quartier sind unter anderem der Bonstettenpark, das Schloss Bellrive, das Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos, der TCS-Camping oder der Yachthafen. Prägend ist auch das Industriegebiet im ehemaligen Gwattmoos und in der Rösslimatte.

Das Gwatt ist Teil des Gwatt-Schoren-Buchholz-Leists. Gerne hilft der Leist bei Fragen und Anliegen.

 

Schoren

Schoren war einst das Zentrum der ehemaligen Gemeinde Strättligen, weshalb sich hier auch noch einige der letzten typischen Strättliger Bauernhäuser finden. Mit dem Wirtschaftspark Schoren besteht zudem ein wichtiges Industriegebiet. Rund 500 Menschen leben im Schoren.

Schoren ist Teil des Gwatt-Schoren-Buchholz-Leists. Gerne hilft der Leist bei Fragen und Anliegen.

 

Buchholz

Westlich von Schoren, in der Nähe des Burgerwaldes, liegt das Buchholz, ein ehemaliges Dörfchen. Dank seinen heute noch erhaltenen Bauernhäusern hat der Stadtteil seinen ländlichen Charakter weitgehend beibehalten. Rund 150 Menschen leben im Buchholz.

Das Buchholz ist Teil des Gwatt-Schoren-Buchholz-Leists. Gerne hilft der Leist bei Fragen und Anliegen.